Eine kleine Auswahl an Literatur-Filmtipps als Anregung

Wer hat als Kind nicht von einem Baumhaus geträumt? Von einem Rückzugsort in der Luft, einem Platz zum Träumen und Spielen, zum Allein- oder Zu-zweit-Sein, gehalten und gewiegt von starken Ästen? Aber Baumhäuser sind nicht nur für Kinder da. In anderen Ländern weiß man es längst, im deutschen Sprachraum beginnt sich diese Erkenntnis erst durchzusetzen. Führend im Baumhausbau sind die USA, und hier kann es wohl keiner mit Peter Nelson aufnehmen, der seit Jahren weltweit mehr oder minder ausgefallene Exemplare baut. Und Autor einiger maßgeblicher Bücher zu diesem Thema ist. Diesmal hat er sich mit dem Photographen Radek Kurzaj auf eine Reise um die Welt gemacht, um die schönsten und unterschiedlichsten Baumhäuser zu dokumentieren, in den USA und Japan, in Deutschland und Frankreich, Italien und Polen, in Australien und Neuseeland. Einfach oder luxuriös, extravagant oder klassisch-schlicht - immer sind diese Baumhäuser wunderbare, inspirierende Beispiele dafür, wie gut ein Rest an Kindlichkeit auch Erwachsenen tut. Eine eigene Bildstrecke zeigt den Bau eines Baumhauses von A bis Z.
From Publishers Weekly
Today's kids are increasingly disconnected from the natural world, says child advocacy expert Louv (Childhood's Future; Fatherlove; etc.), even as research shows that "thoughtful exposure of youngsters to nature can... be a powerful form of therapy for attention-deficit disorder and other maladies." Instead of passing summer months hiking, swimming and telling stories around the campfire, children these days are more likely to attend computer camps or weight-loss camps: as a result, Louv says, they've come to think of nature as more of an abstraction than a reality. Indeed, a 2002 British study reported that eight-year-olds could identify Pokémon characters far more easily than they could name "otter, beetle, and oak tree." Gathering thoughts from parents, teachers, researchers, environmentalists and other concerned parties, Louv argues for a return to an awareness of and appreciation for the natural world. Not only can nature teach kids science and nurture their creativity, he says, nature needs its children: where else will its future stewards come from? Louv's book is a call to action, full of warnings—but also full of ideas for change. Agent, James Levine. (May 20)
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From Scientific American
Unstructured outdoor play was standard for me as a hyperactive child growing up in the rural Midwest. I fondly recall digging forts, climbing trees and catching frogs without concern for kidnappers or West Nile virus. According to newspaper columnist and child advocate Richard Louv, such carefree days are gone for America’s youth. Boys and girls now live a "denatured childhood," Louv writes in Last Child in the Woods. He cites multiple causes for why children spend less time outdoors and why they have less access to nature: our growing addiction to electronic media, the relinquishment of green spaces to development, parents’ exaggerated fears of natural and human predators, and the threat of lawsuits and vandalism that has prompted community officials to forbid access to their land. Drawing on personal experience and the perspectives of urban planners, educators, naturalists and psychologists, Louv links children’s alienation from nature to attention-deficit hyperactivity disorder, stress, depression and anxiety disorders, not to mention childhood obesity. The connections seem tenuous at times, but it is hard not to agree with him based on the acres of anecdotal evidence that he presents. According to Louv, the replacement of open meadows, woods and wetlands by manicured lawns, golf courses and housing developments has led children away from the natural world. What little time they spend outside is on designer playgrounds or fenced yards and is structured, safe and isolating. Such antiseptic spaces provide little opportunity for exploration, imagination or peaceful contemplation. Louv’s idea is not new. Theodore Roosevelt saw a prophylactic dose of nature as a counter to mounting urban malaise in the early 20th century, and others since have expanded on the theme. What Louv adds is a focus on the restorative qualities of nature for children. He recommends that we reacquaint our children and ourselves with nature through hiking, fishing, bird-watching and disorganized, creative play. By doing so, he argues, we may lessen the frequency and severity of emotional and mental ailments and come to recognize the importance of preserving nature. At times Louv seems to conflate physical activity (a game of freeze tag) with nature play (building a tree fort), and it is hard to know which benefits children most. This confusion may be caused by a deficiency in our larger understanding of the role nature plays in a child’s development. At Louv’s prompting, perhaps we will see further inquiry into this matter. In the meantime, parents, educators, therapists and city officials can benefit from taking seriously Louv’s call for a "nature-child reunion."

Regisseur Nikolaus Geyrhalter setzt in seinem vielfach preisgekrönten Dokumentarfilm bewusst auf die Macht der Bilder. Ohne Kommentar und ohne Musik, untermalt allein von den Geräuschen, erschließt sich die Absurdität der Rationalisierung in der ästhetisch faszinierenden visuellen Darstellung der Geschehnisse.

So entsteht eine eigenartige, surreale Atmosphäre, die das Zusammenspiel von Natur und Kultur, Mensch und Maschine, Pflanze und Tier in seiner konkreten Realität doch wie eine fremde Welt wirken lässt.

Unser täglich Brot beeindruckte die Kritiker auf vielen Festivals rund um den Globus und erhielt zahlreiche Auszeichnungen. Bei Internationalen Dokumentarfilm-Festivals gewann dieses Werk, so die Spezialpreise der Jury in Amsterdam 2005, den John-Templeton-Spezialpreis bei den Vision du Réel im schweizerischen Nyon und den "Hot Docs" auf dem Internationalen Dokumentarfilm-Festival Toronto 2006. Auf dem Internationalen Film-Festival in Athen 2006 gab es den Preis als Bester Film, ferner wurde er für den Europäischen Filmpreis Prix ARTE 2006 nominiert.

Tag für Tag wird in Wien gleich viel Brot entsorgt, wie Graz verbraucht. Auf rund 350.000 Hektar, vor allem in Lateinamerika, werden Sojabohnen für die österreichische Viehwirtschaft angebaut, daneben hungert ein Viertel der einheimischen Bevölkerung. Jede Europäerin und jeder Europäer essen jährlich zehn Kilogramm künstlich bewässertes Treibhausgemüse aus Südspanien, wo deswegen die Wasserreserven knapp werden.

Mit WE FEED THE WORLD hat sich Erwin Wagenhofer auf die Spur unserer Lebensmittel gemacht. Sie hat ihn nach Frankreich, Spanien, Rumänien, in die Schweiz, nach Brasilien und zurück nach Österreich geführt.

Roter Faden ist ein Interview mit Jean Ziegler,
UN-Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung.

WE FEED THE WORLD ist ein Film über Ernährung und Globalisierung, Fischer und Bauern, Fernfahrer und Konzernlenker, Warenströme und Geldflüsse - ein Film über den Mangel im Überfluss. Er gibt in eindrucksvollen Bildern Einblick in die Produktion unserer Lebensmittel sowie erste Antworten auf die Frage, was der Hunger auf der Welt mit uns zu tun hat.

Zu Wort kommen neben Fischern, Bauern, Agronomen, Biologen und Jean Ziegler auch der Produktionsdirektor des weltgrößten Saatgutherstellers Pioneer sowie Peter Brabeck, Konzernchef von Nestlé International, dem größten Nahrungsmittelkonzern der Welt. http://www.we-feed-the-world.at/film.htm

Mit dem Alternativen Nobelpreis - eigentlich Right Livelihood Award - werden seit 1980 Personen und Organisationen geehrt, die in den Bereichen frieden, Umwelt, Artenvielfalt, Menschenrechte, Entwicklung, Gesundheit, Erziehung, Wohnen und Technologie besonderer Verdienste erworben haben. Neben der Entstehungsgeschichte des Alternativen Nobelpreises enthält dieses Buch Einblicke in den Weg vom Vorschlag bis zur Verleihung, Porträts aller inzwischen über 100 Preisträger, Auszüge aus ihren Dankesreden und exklusive Statements zur Bedeutung der Preisverleihung für ihren weiteren Weg.

Kurzbeschreibung

Ein Mann hat eine Vision und setzt sie in die Tat um - gegen den Widerstand internationaler Entwicklungshilfe-Organisationen und mächtiger Banken. Muhammad Yunus, Wirtschaftsprofessor aus Bangladesch, einem der ärmsten Länder der Erde, hatte vor dreißig Jahren die revolutionäre Idee, Kleinstkredite - oft nicht mehr als 25 Dollar - an die Ärmsten der Armen zu vergeben und ihnen damit zu helfen, ihren Lebensunterhalt zu sichern. Die Kreditnehmer - vorwiegend Frauen - hatten nur eine Sicherheit zu bieten: ihre Ehre. Was für Banker ein Ding der Unmöglichkeit war, funktionierte: Alle vergebenen Kredite wurden in vollem Umfang zurückgezahlt. Heute ist die von Yunus gegründete Grameen-Bank weltberühmt. Sein Konzept wurde in mehr als hundert Staaten übernommen und hat bereits mehr als 6,6 Millionen Menschen in Entwicklungsländern oder Krisengebieten geholfen. Die packende Autobiographie von Muhammad Yunus, dem "Bankier der Armen", der 2006 für sein Lebenswerk mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet wurde, beweist, dass es eine erfolgreiche Strategie gegen Hunger und Armut in der Welt gibt.

Über den Autor

Muhammad Yunus, geboren in Bangladesch, studierte Wirtschaftswissenschaften, promovierte und lehrte an der Vanderbilt University in Tennessee, USA. Nach der Rückkehr in sein Heimatland baute er ab 1976 die Grameen Bank auf, die Kleinstkredite an die Ärmsten vergibt und ihnen so eine menschenwürdige Existenz ermöglicht. 2006 wurde ihm für sein Lebenswerk der Friedensnobelpreis verliehen.

 

Stephen R. Covey is an internationally respected leadership authority, family expert, teacher, organizational consultant...He has made Principle-Centered Living and Principle-Centered Leadership his life's work. He holds an M.B.A. from Harvard  and a doctorate from Brigham Young University, where he was a professor....In this book he presents a holistic, integrated, principle-centered approach for solving personal and professional problems. ...a step by step pathway for living with fairness, integrity, honesty, and human dignity - principles that give us the security to adapt to change and the wisdom and power to take advantage of the opportunities that change creates.
   
"Der Mensch ist nicht Herr über die Kreatur, sondern ihr Partner", so Monty Roberts. In dieser Erkenntnis steckt ein revolutionärer Kern, der besagt, schaffe einen angstfreien, partnerschaftlichen Rahmen, dann kannst du am Ende mehr erreichen als mit Druck, Strafe oder sonstigen Disziplinierungsmaßnahmen. Niemand von uns Menschen hat das Recht, zu einem Mitmenschen oder einem Tier zu sagen: "Entweder du machst, was ich dir sage, oder ich werde dir weh tun."
„Hier spricht Anita Lasker – eine deutsche Jüdin aus Breslau.“ Im April 1945 lauscht die Welt der Stimme einer Überlebenden. BBC London sendet aus dem von der britischen Armee befreiten Konzentrationslager Bergen-Belsen.
„Ich befinde mich mit meiner Schwester seit drei Jahren in Haft. Nach anderthalb Jahren brachte man uns in das furchtbarste Konzentrationslager: Auschwitz. Die Auschwitzer Häftlinge, die am Leben geblieben sind, fürchten alle, dass die Welt nicht glauben wird, was dort geschehen ist. Ich habe alles mit eigenen Augen mit angesehen.“

    Über dieses Buch

    Als im April 1958 auf der Spandauer Synode über die Haltung der Evangelischen Kirche zur Atombewaffnung der Bundeswehr entschieden wurde, rief Lothar Kreyssig zur Gründung der Aktion Sühnezeichen auf. Junge Deutsche sollten in die ehemaligen Feindländer und nach Israel gehen, um dort um Vergebung und Frieden zu bitten und durch ihre praktische Arbeit ein Zeichen der Versöhnung zu setzen. Aus der anfangs utopisch erscheinenden Idee wurde ein Dienst, der bis heute lebendig ist und tausende junge Deutsche geprägt hat.

    Lothar Kreyssig, 1898 in Flöha in Sachsen geboren und 1986 gestorben, hat in seinem Leben radikale Umbrüche gewagt: Aus dem Corpsstudenten und national gesonnenen Verächter der Demokratie wurde ein leidenschaftlicher Demokrat. Aus dem gleichgültigen Kirchensteuerzahler wurde ein Christ, der konsequent aus dem Wort der Bibel lebte, einer der mutigsten in der Bekennenden Kirche. Als einziger deutscher Richter prangerte er die Euthanasiemorde der Nationalsozialisten an und erstattete Anzeige gegen den Reichsleiter der SS, der mit der Mordaktion beauftragt war. Schon bevor er aus dem Richteramt entfernt wurde, hatte er als Bauer in der Mark Brandenburg ökologisch zu wirtschaften begonnen.

    Nach dem Krieg wagte Lothar Kreyssig wiederum einen Neuanfang: Als Konsistorialpräsident und Präses half er beim Wiederaufbau der evangelischen Kirche in der sowjetischen Besatzungszone, dann in der DDR. Viele gesamtdeutsche kirchliche Einrichtungen und Initiativen sind durch ihn begründet oder geprägt worden, zum Beispiel die Evangelischen Akademien und der Evangelischer Kirchentag. Frühzeitig praktizierte er ökumenische Weite und bezog dabei das Judentum ein. Er war von charismatischer Kraft und hatte die Gabe, Menschen für das Gute zu ermutigen und zu begeistern.

    Die Biographie zeichnet die sehr unterschiedlichen Lebensstationen Lothar Kreyssigs nach und versucht, die Beweggründe für seine radikalen Wandlungen zu ergründen. Sie stützt sich dabei auf eine unveröffentlichte Autobiographie, auf zahlreiche Briefe und Dokumente. Erstmals werden auch literarische Texte Lothar Kreyssig publiziert. Darüber hinaus kommen Freunde und Weggefährten aus allen Lebensabschnitten zu Wort, die durch sehr persönliche Erinnerungen das Porträt dieses außergewöhnlichen Mannes ergänzen.